Über mich

In Kürze …

Jahrgang 1975

Abitur am Ruhrtalgymnasium in Schwerte

Studium der Germanistik, Anglistik und Pädagogik in Dortmund und Leeds (England)

Ergründen, Erforschen und Durchdringen der klassischen Literatur und ihrer Didaktik durch die Seminarreihe „Forum Classicum“ bei Guido Karutz, Duisburg

1. Staatsexamen für das Gymnasiallehramt

Promotion über Hermann Hesse zu den Polaritätsstrukturen in seinem Werk als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes bei Prof. Dr. Iris Denneler an der Universität Dortmund

Referendariat und 2. Staatsexamen für das Gymnasiallehramt in Hamburg

Ausbildung zur Qigong-Lehrerin an der Universität Oldenburg bei Dr. Johann Bölts, PD Dr. Gisela Hildenbrand, Liu Yafei und chinesischen Qigong-Meistern

Ausbildung zur Ikebana-Lehrerin der Sogetsu Schule, Tokio, mit Lehrdiplom 3rd Grade bei Margret Neeb, meiner Mutter Gisela Gommen und japanischen Blumenmeistern

abgeschlossenes Fernstudium „Gartengestaltung“

Ausbildung im Tarot bei Kirsten und Roe Buchholzer, Hamburg

Dozentin aus Liebe und Leidenschaft in den Bereichen Literatur, kreatives Schreiben, Qigong und Ikebana

Leuchtturm

… und ausführlicher

Regenbogen

In Dortmund geboren und in Schwerte aufgewachsen, lebe ich heute auf der wunderschönen Nordseeinsel Sylt. Mein Weg führte mich nicht direkt auf das Eiland, wohl aber erkenne ich einen roten Faden, der ein grüner ist: Immer war mein Zuhause in der Natur – war mein Zuhause DIE Natur. Der Villigster Wald meiner Kindheit wich dem Sachsenwald in Aumühle bei Hamburg. Mein Auslandsjahr während des Studiums verbrachte ich in der Hügellandschaft der nordenglischen Yorkshire Dales, und um etwas Geld zu verdienen, jobbte ich in den Semesterferien bei der Kurverwaltung Borkum. Da war der Sprung zur nächsten Insel nicht mehr weit!

Wenn ich drei Dinge benennen soll, die mich immer und überallhin begleiten, dann sind es ein gutes Buch, ein edler Stift und eine Blume. Als Kind habe ich schon früh die Liebe zur Welt der Bücher empfunden, mich stundenlang in die Fantasiewelten aus Worten versenkt und dem „Bücherbus“ – einer fahrenden Bücherei – entgegengefiebert. Die wunderbare Welt der Literatur war es auch, die mich zum Schreiben verlockte und mich den ein oder anderen Literaturwettbewerb gewinnen ließ. Immer reizten mich die kleinen Formate, die kurzen Texte, das Kristallisierte und wortwörtlich Verdichtete – allen voran gilt meine Liebe dem Haiku. Es ist die kürzeste Gedichtsform der Weltliteratur und hat seine Wurzeln in Japan. Sein Thema ist die Natur.

Ja, und dann ist da noch die Blume. Vielleicht wurde ich mit einer Blume im Herzen geboren, einer Anemone. Meine Mutter war als Ikebana-Meisterin vertraut mit den Geheimnissen und der Kunst des Blumenarrangierens. Sie weckte schon als Kind meine Liebe zum „Kado“, dem Blumenweg, den ich seitdem beschreite. Viele Jahre später habe ich mit meinem Ikebana-Lehrdiplom den Namen „Hanaikka“ verliehen bekommen. Er bedeutet nichts anderes als „Tochter des Windes“ – Anemone.

Mit allem verbunden zwischen Himmel und Erde fühle ich mich durch die fließenden Übungen des Qigong. Die chinesische Bewegungskunst zur Harmonisierung von Körper, Geist und Atmung ist meine Brücke zu all den wundervollen Menschen, die in meinen Seminaren einen Teil ihres Weges mit mir gehen. Sie ist meine Brücke zwischen Buch und Stift, zwischen Kopf und Bauch. Und sie ist meine Brücke zwischen „See“ und „Sterne“.

Ich empfinde Dankbarkeit, Demut und Liebe für all meine Lehrermeisterinnen und Lehrmeister auf meinem Lebensweg – allen voran meine geliebten Eltern und unsere geliebten Söhne.
Und die Natur.

Bis bald und alles Liebe!

Dorothée

3 Soehne